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  • Herdecke / Hagen, 17. Juni 2010

Jusos Hagen: Besuch des Cuno-Forums und -Kraftwerks


Ausgestattet mit Schutzhelm und -brille besuchten die Hagener Jungsozialisten das im Oktober 2009 eröffnete Cuno-Forum am Ufer des Harkortsees sowie das anliegende GuD-Kraftwerk.
Um die Energieversorgung von damals und heute kennenzulernen sowie zukunftsfähige Lösungen zu diskutieren, besuchten die Hagener Jusos in dieser Woche das im Oktober 2009 eröffnete Cuno-Forum am Ufer des Harkortsees. Die 20-köpfige SPD-Nachwuchsgruppe verband den Besuch mit einer Besichtigung des anliegenden Gas- und Dampfturbinenkraftwerks.

Der Kraftwerksstandort in Herdecke ist der älteste der Enervie Südwestfalen Energie und Wasser AG - das erste Kraftwerk ging hier bereits 1908 ans Netz. Der Standort ist nach dem damaligen Hagener Oberbürgermeister Willi Cuno benannt. Heute betreibt die Enervie-Gruppe in Herdecke gemeinsam mit dem norwegischen Energiekonzern Statkraft, Europas größtem Produzenten für Erneuerbare Energien, ein hochmodernes erdgasbetriebenes Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) mit 400 Megawatt Leistung. Die hierbei angewandte Technik stand mit im Fokus des politischen Interesses der jungen SPDler. Denn Gas- und Dampfturbinenkraftwerke arbeiten sehr umweltfreundlich. Zum einen indem mit Erdgas ein emissionsarmer Brennstoff eingesetzt wird. Zum anderen indem verfahrenstechnisch ein besonders hoher Wirkungsgrad erreicht wird, sodass das Gas- und Dampfturbinenkraftwerk in Herdecke zu den effizientesten Anlagen weltweit gehört.

Für eine Energieversorgung mit Zukunft: Energieeffizienz + erneuerbare Energiequellen

„Energieeffizienz“, fasst Juso-Vorsitzender Timo Schisanowski nach der abschließenden Diskussion das Meinungsbild des Politiknachwuchses zusammen, „ist einer der beiden wichtigsten Schlüssel für eine nachhaltige Energieversorgung. Investitionen in diesem Bereich senken nicht nur die Kosten der Stromerzeugung sondern wirken sich auch umweltfreundlich aus.“ Der zweite ebenso wichtige Schlüssel sei ein konsequenter Ausbau und Förderung erneuerbarer Energiequellen wie Wasser-, Sonnen-, Windkraft oder Biomasse.

Kontakt für interessierte Besucher: Mark-E AG, Tel. 02331/123-22724.