Schwarz-Grün beschert der Stadt ein teures Bauernopfer!

„Brutaler und unwürdiger geht es nicht“ kommentiert Hagens Juso-Vorsitzender Fleming Borchert das eiskalte Abservieren von Hagens Ordnungsdezernenten Thomas Huyeng durch die eigene CDU-Ratsfraktion, die dem 59-jährigen Juristen am Wochenende im Rahmen einer Fraktionsklausurtagung ihre Unterstützung für dessen Wiederwahl versagte, nachdem CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Ramrath noch erst vor sechs Wochen öffentlich die Arbeit seines Parteifreundes Huyeng in den Himmel lobte und für eine zweite Amtszeit des 59-jährigen plädierte.

„Damit wird Thomas Huyeng zu einem Bauernopfer, das die CDU für ihren Allianzpartner Bündnis90/Die Grünen aufbringt. Das unwürdige schwarz-grüne Postengeschacher legt nahe, dass die Grünen sich ihre erneute Unterstützung der OB-Kandidatur von Erik O. Schulz und ihren Verbleib in der erfolglosen CDU-geführten Jamaika-Allianz offenbar teuer haben abringen lassen.“ kritisiert Borchert. „Die Hagener Grünen erwecken spürbar den Eindruck, dass sie inzwischen reiner Machtpolitik verfallen sind, bei der ein gut dotierter Dezernatsposten wichtiger zu sein scheint als grüne Inhalte. Denn inhaltlich ist die grüne Ratsfraktion seit Jahren ein Totalausfall, leider.“ so Borchert.

Dass die Lobhudelei von Herrn Huyeng seitens der CDU nur vorgeschoben war, hat man allerdings bereits in den Wochen nach der vollmundigen CDU-Verlautbarung erkennen müssen. Anstatt sich, wie nach außen posaunt, um breite Mehrheiten für Herrn Huyeng im Rat zu bemühen, ist die CDU in dieser Frage einfach von der Bildfläche verschwunden und lässt ihren eigenen Mann ins Bodenlose fallen. Doch nicht nur ihm persönlich sondern auch der Stadt Hagen drohen gravierende Auswirkungen durch den im Raum stehenden schwarz-grünen Dezernatsdeal. „Wird Herr Huyeng nicht wiedergewählt, dann droht er zu einem langjährigen und teuren Versorgungsfall für unsere Stadt zu werden“, gibt der Juso-Vorsitzende zu bedenken.

Die Bekundungen der CDU, man werde ihm bei der Suche nach „einer seiner großen fachlichen Fähigkeiten“ entsprechenden Position unterstützen halten die Jusos für ebenso fadenscheinig wie die vollmundige CDU-Ankündigung Mitte Februar, sich für seine Wiederwahl mit einer breiten Mehrheit des Stadtrates einzusetzen. „Herr Huyeng wird zum Versorgungsfall und unsere Stadtkasse zahlt neben dem Gehalt für den neuen Dezernenten dann jeden Monat tausende von Euro an einen von schwarz-grün abservierten Juristen. Alles in allem ein brutales und vor allem teures Bauernopfer.“ konstatiert Borchert.