Unsere Themen

Wir Jusos haben viele Themen, mit denen wir uns besonders beschäftigen. Unsere Hauptpunkte aus dem Arbeitsprogramm des aktuellen Vorstandes findest du hier:

Arbeitsmarkt: Der Jugend den Weg ebnen!

Eine Ausbildung ist für viele Schulabgänger der erste Schritt in ein selbstbestimmtes Leben. In ihr wird schon in jungen Jahren der Grundstein für die Zukunft gelegt. Nicht umsonst bieten die Schulen, die Bundesagentur für Arbeit und weitere Einrichtungen die Möglichkeit, sich bei der Berufswahlorientierung unterstützen zu lassen.

Als Sozialdemokraten muss es unser wichtigstes Anliegen sein, dass eben dieser Schritt in das Berufsleben gelingt. Hierbei sind neben der richtigen Wahl des Ausbildungsberufes auch die Ausbildungsbedingungen im Betrieb und die Übernahme in ein gesichertes Beschäftigungsverhältnis nach der Wahl elementar. Gerade beim Thema der Übernahme gilt es in vielen Bereichen noch, den Auszubildenden den Rücken zu stärken. Hier kann und muss der Schulterschluss mit den Gewerkschaften gesucht werden, welche sich bereits auf allen Ebenen vehement für eben diese Übernahme einsetzen. Mit Hilfe der Gewerkschaften muss den Jugend- und Auszubildendenvertretungen in den Einsatzstellen geholfen werden. Jeder und jedem Azubi-Vertreter/-in muss bekannt sein, dass die Jusos Hagen stets bereit sind, ihnen Gehör zu schenken. So können wir für die Auszubildenden in den Betrieben eine Anlaufstelle sein und ihnen helfen, dass ihre Angelegenheiten Thema in der Hagener Polit-Landschaft werden.

Ausbildung: Ein kommunales Vorbild sein

Die Ausbildung von Nachwuchskräften darf nicht nur in der Wirtschaft stattfinden. In Zeiten eines steigenden Altersdurchschnitts in der Verwaltung, neuer Herausforderungen durch Digitalisierung und immer umfassenderen Aufgaben für die öffentliche Hand, spielt Ausbildung eine große Rolle. Es muss demnach gewährleistet sein, dass die Stadt Hagen qualitativ wie quantitativ hochwertig ausbildet. Trotz gefühlt einer beinahe durchweg angespannten Haushaltslage, darf die Ausbildung kein Kostenfaktor sein, der auf der Streichliste steht. Nur mit einem gesunden Fundament aus ausgebildeten Nachwuchskräften ist es möglich, die Herausforderungen der Zeit zu meistern.Weiterhin müssen die Vertreter der Stadt in den jeweiligen Aufsichtsräten stets Einsatz dafür zeigen, dass in ausreichender Zahl ausgebildet wird und die Stadt ihrer sozialen Pflicht gerecht wird.

Schule: Das Umfeld machts!

Wer in Hagen eine Schule besucht, soll sich in dieser wohlfühlen. In einer Atmosphäre beherrscht von Schmutz und Unordnung, kann ein geregeltes Lernen nicht problemlos stattfinden. Für den Zustand der Schulgebäude – speziell den Zustand der Sanitärräume – sind nicht nur die Schüler verantwortlich. In den letzten Jahren wurden immer wieder die Reinigungszeiten für Schulgebäude in Hagen zusammengestrichen. Dies sollte ein Schritt zur Haushaltskonsolidierung sein.

Wir als Jusos stellen uns vehement gegen diese Entwicklung! Wer anfängt, bei der Bildung und im Bildungsumfeld zu sparen, der sägt an dem Ast, auf dem unsere Gesellschaft sitzt. Wir dürfen es nicht zulassen, dass die Bildungsbedingungen für die Schüler sehenden Auges verschlechtert werden. Vielmehr muss wieder investiert werden. Es müssen Gelder geschaffen und abgerufen werden, die den Schulleitungen gestalterische Freiheiten lassen. Hierfür stehen wir ein!

Aber auch die Verschmutzung und Beschädigungen des Schulinventars durch Schülerinnen und Schüler ist ein Problem, welches angegangen werden muss. Hier sehen wir die unbedingte Notwendigkeit frühzeitiger Präventivmaßnahmen. Ein erster Schritt unsererseits war der Antrag der Jusos an die Ratsfraktion zum „Tag der Schulsauberkeit“. Hierdurch sollte den Schülern an einem Tag die Notwendigkeit eines sauberen Schulumfelds beigebracht werden. Dies darf allerdings keine Mehrbelastung für die eingesetzten Lehrkräfte bedeuten. Diese sind mit den täglichen Herausforderungen des Berufs beschäftigt und sollten nicht noch die Verantwortung für die Reinlichkeitserziehung der Schüler bekommen. Jedoch darf diese Aufgabe auch nicht allein dem Elternhaus überlassen werden. Während die meisten Kinder in einem Umfeld aufwachsen, in welchem die Ordnung und der Respekt vor fremdem Eigentum gelehrt werden, bleiben noch immer viele Kinder hinter diesen Erwartungen zurück. Eben diese Kinder gilt es, aufzufangen und so ein frühzeitiges gesellschaftliches Abdriften zu verhindern.

 

Infrastruktur: Der Bus als erste Option, nicht schlechte Alternative

Wenn die Stadt Hagen es schaffen will, junge Leute in der Stadt zu halten, oder diese in die Stadt zu holen, braucht sie ein modernes Infrastruktur-System.Das bedeutet nicht, dass hier das Rad neu erfunden werden muss. Wir wollen dabei helfen, den Hagener Nahverkehr zu verbessern und für junge Menschen wieder ansprechend zu machen.
In einem funktionierenden Streckennetz darf kein Quartier zurückbleiben oder unerreichbar sein. Jeder muss seinen Weg nach Hause möglichst schnell schaffen können. Das bedeutet, dass bestehende Streckennetze an die realen Bedarfe zwar angepasst werden müssen, aber auch kleinere Bedarfe nicht stiefmütterlich behandelt werden dürfen. Nicht auszurechnen ist der Attraktivitätsverlust für ein Quartier, welches vom Leben in der Innenstadt beinahe abgeschnitten ist.
Auch für die Nachtschwärmer muss gesorgt sein. Ein System mit einmal stündlich verkehrenden Nachtexpressen, die auch noch teilweise früh den Betrieb einstellen, ist nicht haltbar. Es mindert die Attraktivität des Hagener Nachtlebens. Junge Menschen weichen lieber in umliegende Städte aus, da dort die Anbindung besser ist. Wenn sie dann doch in der Innenstadt den Abend verbringen, wird oft auf den eigenen PKW oder das Taxi zurückgegriffen. Beides führt zu mehr Fahrzeugen auf der Straße und einer höheren Belastung für die Umwelt. Wir fordern einen neuen Fahrplan für Nachtexpresse, gerade an den Wochenenden.

 

Courage und Anstand: Dem aufstrebenden Rechtsextremismus die Stirn bieten

Die letzten Wahlergebnisse haben es gezeigt: Das Gespenst des neuen Rechtsextremismus ist nicht so schnell vergänglich, wie wir gehofft haben. Umso wichtiger ist es für uns, politische und gesellschaftliche Zeichen zu setzen. Gemeinsam mit Organisationen wie den Falken, Gewerkschaften und engagierten Bürgern müssen Konzepte entwickelt und verfolgt werden, wie die rechte Gesinnung entkräftet und enttarnt werden kann. Es muss gezeigt werden, dass hinter Sexismus, Rassismus und Antisemitismus nichts anderes versteckt, als falsche Behauptungen und schiere Angstmacherei!

Gerade der erste Mai soll als Plattform dienen, auf welcher sich Gehör verschafft werden muss. Ein sozialdemokratisches Denken muss in der Bürgerschaft etabliert werden. Gemeinsam kämpfen wir dafür, aus der SPD in Hagen wieder die Volkspartei zu machen, die sie sein muss und die dieses Volk verdient.

Unser gesamtes Arbeitsprogramm findest du auch nochmal hier: Arbeitsprogramm